Familienkreuzweg am 19. April 2014

Am Karsamstag um 15 Uhr machten wir – 10 Kinder und 12 Erwachsene - uns gemeinsam auf den Weg durch die Christuskirche, um den Ereignissen, die Jesus vom Einzug in Jerusalem bis hin zu seiner Grablegung erlebte, nachzuspüren.

Ein grüner Zweig erinnerte uns an den Einzug Jesu in Jerusalem und die jubelnden Menschen, die Zweige und Kleider auf die Straße legten und immerzu „Hosianna“ riefen.

 

Dann brachen wir Brot und hörten die Worte, die Jesus bei seinem letzten Abendmahl mit den Jüngern sprach. „Nehmt hin und esset!“ Das Essen fand statt, obwohl Jesus wusste, dass einer seiner Jünger ihn an die Soldaten verraten würde.

An unserer nächsten Station wollte Jesus beten – im Garten Gethsemane. In seiner Angst bat er die Jünger, ihm beizustehen. Wir sangen „Bleibet hier und wachet mit mir“. Aber als Jesus von seinem Gebet zurück kam, fand er die Jünger schlafend.
Auf unserem weiteren Weg durch die Kirche fühlten wir die Spitzen der Dornenkrone und spürten ihre Schmerzhaftigkeit. Immer wieder unterbrachen wir unsere Reise mit Gebeten und Gesängen und spürten, wie nahe die Kreuzigung und Jesu Tod bevorstanden.
Auf Golgatha spielten die Soldaten um die Kleider Jesu während die Frauen –Jesu Mutter, ihre Schwester und Maria von Magdala – unendlich traurig und hilflos beobachteten, was geschah. Sie hätten Jesus gerne geholfen, konnten es aber nicht. Und so blieben sie einfach nur in seiner Nähe – bis zum Schluss - als Jesus an das Kreuz genagelt wurde und schließlich starb.

An der letzten Station – Jesus Grablegung – legten wir Weizenkörner in die schwarze Erde. Jesus selbst hat gesagt, dass ein Weizenkorn, wenn es in die Erde fällt und stirbt, viel Frucht bringt. Und so konnten wir bereits am Karsamstag die Macht der Auferstehung Jesu erahnen.

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