Weihnachts-Theologie aus Kindermund

Nicht nur die allerorten wieder lebendig gewordene Tradition der „Krippenspiele“, sondern der Selbstanspruch der Christuskirchen-Gemeinde auf „Gottesdienste auf hohem Niveau“ macht es nötig und möglich, für die weihnachtsbedürftigen Menschen in unserer Stadt große Gottesdienste vorzubereiten und zu gestalten. Dazu zählt seit einigen Jahren auch der Familiengottesdienst am Nachmittag des 24. Dezember, in dem Kinder (und ihr Helferinnen-Team) die biblische Weihnachtsbotschaft zur Sprache bringen. So auch wieder am letzten Heiligen Abend  (2015):

30 Kinder zwischen 4 und 13 Jahren sprachen, lasen, deklamierten und „spielten“ in der vollbesetzten Christuskirche die Botschaft von dem Kind, in dem Gott zu finden war: „Als der, der mich tröstet,.., als der Heiland der Welt,

als der, der mir Hoffnung macht ..,,als der, an dem ich sehen kann, ob es wirklich einen Gott gibt..., als der, bei dem wir Kinder dazugehören...“

Das diesjährige Verkündigungsspiel, wieder entworfen und eingeübt von der Leiterin des Kindergottesdienst-Teams, Frau N. Deutscher, machte die biblische Weihnachtsgeschichte gewissermaßen „von ihrem Ende her“ hörbar und sichtbar: Aus der Sicht der Weisen aus dem Morgenland, die einem neuen Stern nach Jerusalem folgen. Das „Stern-Bild“ - zugleich in eintausend handgefertigten (!) Bild-Karten in den Händen der Gemeinde – war die Haupt-“Sache“ in diesem Gottesdienst; die alten Bibeltexte von dem, zu dem dieser Stern die Suchenden führt, waren Mitte und Ziel des Gottesdienstes. Die Kinder sagten und rezitierten ihre Sätze und Texte mit großem Ernst und mit klarer Stimme; die schlichten schönen Beigaben – Kostüme, Musik und Beleuchtung – dienten nur der Verkündigung und waren keine Schau: So erlebten alle Gottesdienst-Teilnehmer eine biblisch gegründete Weihnachts-botschaft aus Kindermund, wie es in einem Psalm heißt: „Gott, aus dem Munde der Kinder und Säuglinge hast du  dir dein Lob zubereitet.“

Wolfgang Böhmig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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