Familiengottesdienst am 24. Dezember

„Es hat so viel Spaß gemacht!“ waren die begeisterten Worte eines der drei Weisen aus dem Morgenland, begleitet von strahlenden Augen und einem Lachen als wir nach dem Gottesdienst in die Kapelle gingen.

Ja, es war schön und es hat viel Spaß gemacht. Und das, obwohl die Geschichte schon uralt und wirklich nichts Neues ist. So war auch Leon, einer der Hauptprotagonisten,  anfänglich eher skeptisch als die Engel ihn auf eine Reise durch Raum und Zeit zur wirklichen Weihnacht einluden. Ihm schien eine so weite Reise eher unnötig, zumal er dachte, die Geschichte in- und auswendig zu kennen.

 

Doch im Laufe der Reise sammelte der Pilgerzug alle für die Weihnachtsgeschichte wichtigen Akteure ein. So trafen sie die Schäfer am Kloster St. Moritz. Dort konnten sie die Gesänge der Mönche noch hören und die wunderschöne Natur bestaunen.  Augustus wartete am Berg Olymp auf die Pilger. Nach der Überquerung des Bosporus gesellten sich die Weisen aus dem Morgenland dazu und selbstverständlich durfte auch der Wirt nicht fehlen, der Maria und Josef seinen Stall anbieten würde.

 

Je näher der Pilgerzug  - begleitet durch wunderschönes Geigenspiel eines Engels – nach Bethlehem kam, desto aufgeregter wurden alle Beteiligten. Sie übten ihre Texte und als plötzlich Augustus stehen blieb und zur Volkszählung aufrief, spätestens an dieser Stelle wussten alle: Nun ist die Zeit gekommen!  Maria brachte ihren ersten Sohn zur Welt und legte ihn in die Krippe. Der Gesang „Fürchtet dich nicht“ eines der Engel ließ die Hirten zum  Stall eilen, um das Kind zu sehen. Ebenso fanden die Weisen aus dem Morgenlanddas Kind und beteten es an und brachten wertvolle Geschenke. Ein besonderer Stern hatte ihnen den Weg zur Krippe gezeigt, vor der auch Leon schließlich stand und feststellte, dass diese einmalige Weihnacht im Jahre Null der ganzen Welt jedes Jahr aufs neue Weihnachten gebracht hat. Mit Jesus ist Gottes Reich auf  die Erde gekommen. Und dieses Reich steht allen Menschen offen.

 

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