Krippenspielprobe am 22. Dezember 2013

Wie jedes Jahr an der Christuskirche probten die Kinder an allen Adventssonntagen ein Krippenspiel für den Familiengottesdienst ein.
In diesem Jahr trug das Krippenspiel den Titel
DAS WOHLMÖGLICH GRÖSSTE KRIPPENSPIEL DER WELT.
Ein Titel, der als vermessen gelten kann, allerdings spielte er darauf an, dass alle Gottesdienstbesucher mitwirken sollten.

Die Geschichte ist immer gleich, doch aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, kann diese alte Geschichte immer wieder neu entdeckt werden.

In diesem Jahr verkündeten die Engel von der Ostempore aus die frohe Botschaft den Hirten.

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FÜRCHTET EUCH NICHT
riefen sie den Hirten zu, denen schnell klar war, dass diese Wesen in weißen Gewändern Engel waren.
BO, WAREN DIE SCHÖN
entfuhr es sofort einem der Hirten.
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Schnell beratschlagten sie, was sie dem Kind als Geschenk brächten und fragten sofort:

WO MÜSSEN WIR DENN HIN?

Diese Frage konnten ihnen die Gottesdienstbesucher mit

NACH BETHLEHEM, NACH BETHLEHEM

beantworten.

Auch die Weisen aus dem Morgenland wollen das Kind finden. Sie sind viele Wochen einem Stern gefolgt, der ihnen am Himmel den Weg gewiesen hat.


Und so treffen sich Hirten und Weisen an der Krippe. Sie sind sehr ergriffen, überreichen ihre Geschenke und knien betend nieder. Das Kind in der Krippe macht sie froh und vertreibt die Traurigkeit in Ihrem Leben.
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Und auch Anni taucht an der Krippe auf und staunt, dass selbst die echt edel aussehenden Typen, sich in einem dreckigen und stinkenden Stall niederknien.
Anni, die eigentlich Anna heißt, ist vor langer Zeit von zu Hause abgehauen und lebt nun mal hier und dort. Sie ist auf dem Marktplatz in Nazareth dabei als die Volkszählung angeordnet wird, sie sieht wie Maria und Josef aufbrechen, sie folgt ihnen und dem Stern bis nach Bethlehem, um sich dann an der Krippe wiederzufinden. Sie sagt: "Ich kann es gar nicht genau sehen, ich gehe mal näher ran. Oh, das ist wirklich etwas Besonderes, ob es wohl mich meint? Sein Lächeln berührt mich. Und Gott kommt als Kind zu uns Menschen?
Das hier ist ein Ort, an dem ich auch einmal übernachten könnte. Vielleicht fühle ich mich deshalb so wohl in seiner Nähe, weil er in den gleichen Verhältnissen zur Welt kommt, in denen ich lebe. Vielleicht stimmt es, dass Gott in diesem Kind zu allen Menschen kommt. ALSO AUCH ZU MIR!"

Und so fassten die Menschen noch einmal die Weihnachtsbotschaft zusammen:
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Das Wunder geschieht in einer dunklen Nacht und bringt Licht in unsere Welt.
Gott macht das Dunkel hell - für uns und alle Zeit.
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Das Wunder geschieht durch das Kind im Stall und bringt Freude in unsere Welt.
Gott kommt zu uns und zieht in unsere Herzen ein.
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Das Wunder geschieht durch ein Wort und lässt den Himmel die Erde berühren.
Gott kommt zu uns und reicht uns seine Hand.

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